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Allgemeine
Reisetips
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Dominikanische Republik,
Kuba, Mauritius |
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Reisevorbereitungen
Wenn sie eine Reise planen, dann sollten sie nichts dem
Zufall überlassen. Besonders wenn sie in ein Land der 3.
Welt reisen, zu denen die Dominikanische Republik oder
Kuba sehrwohl gehören.
Obwohl man in den buchbaren Hotels der besseren Kategorie
meist nichts davon merkt und die dortigen
Reiseveranstalter sowie das Hotelmanagment es
vortrefflich zu verbergen versuchen. Sollten sie aber
dann einmal wirklich eine Sache, welche zu Hause in jedem
Haushalt befindlich ist, wie zum Beispiel
Kopfschmerztabletten,benötigen, so kann es zu einem
möglicherweise sehr teuren Spiessroutenlauf werden, bis
man welche bekommt.
Die Hotels sind meist an abgelegenen Strandabschnitten
errichtet und somit sehr weit von der nächstgelegenen
Ortschaft entfernt, aber selbst wenn sich in der
nächsten Umgebung ein Fischerdorf befindet, so kann es
schon vorkommen, dass es dort keine Pharmacia (Apotheke)
gibt. Doch selbst wenn, dann erklären sie dem nur
spanisch sprechenden Apotheker, was sie benötigen. Somit
bleibt ihnen meist nur der einfachere aber bedeutend
teurere Weg zum Hotelarzt.
Dort bezahlen sie dafür, dass er Englisch, oder
vielleicht sogar ein gebrochenes Deutsch spricht und
ihnen eine - vielleicht sogar zwei Kopfschmerztabletten
aus einem, voll mit bunten und lose herumliegenden
undeffinierbaren Pulvern, Zäpfchen und Tabletten
verabreicht, mindestens 100 US Dollar.
Diese, sehr unnötige und manchmal auch sehr teure
Sonderausgabe können sie zwar mit einer Rechnung zu
Hause wieder teilweise von ihrer Krankenversicherung
rückfordern, aber sie ist vollkommen unnötig, wenn sie
vor ihrem Urlaub an die Mitnahme einer kleinen
Reiseapotheke denken, welche besonders bei einem Urlaub
mit Kindern unverzichtbar ist.
Hier ein Vorschlag, was ihre Reiseapotheke unbedingt
beinhalten sollte:
Pflaster, eine kleine Schere, Verbandszeug,
Desinfektionsmittel und eine Pinzette zum Versorgen von
kleinen Wunden und zur Entfernung von Dornen,
Glassplittern und Seeigelstacheln.
Schmerzstillende Tabletten für den Tag danach.
Tierkohletabletten damit sie die ersten Tage nicht am
"stillen Örtchen" verbringen müssen.
Fiebersenkende Tabletten und Grippetabletten da der Virus
manchmal auch auf Urlaub mitfliegt.
Ohrentropfen, besonders bei Kindern sehr wichtig, da
Salzwasser, Sand und Sonne sehr häufig zu einer
Entzündung der Gehörgänge führen kann.
Salbe gegen Verstauchungen und Sportverletzungen
Salbe gegen Verbrennungen (Sonnenbrand)
Salbe gegen Juckreiz bei Insektenstichen
Salbe gegen Herpes und Fieberblasen sowie
ALLE MEDIKAMENTE DIE SIE REGELMÄSSIG EINNEHMEN MÜSSEN!
Natürlich ist es besser, wenn man all diese Medikamente
nicht benötigt, aber es ist gut, "dass man`s hat,
wenn man`s braucht".
Nun aber einige vorbeugende Tipps:
Gegen Verletzungen an den Füssen sei es durch
Glasscherben, Seeigelstacheln oder auch scharfkantige
Korallenriffe helfen am besten Badeschuhe aus festem
Gummi oder Plastik, welche aber unbedingt auch an der
Seite geschlossen sein müssen und eine mindestens 1cm
dicke Sohle haben sollten , da Seeigelstacheln sehr stark
sind und auch gerne am Seitenfuss stechen. Derartige
Badeschuhe bekommt man auch meist Vorort um ca. 15,- bis
20,- Euro zu kaufen. Taucherflossen sind kein genügender
Schutz gegen Seeigel!
Um gegen Durchfall vorzubeugen gibt es ein Sprichwort,
welches man sich nicht nur in der Dom. Repuplik
beherzigen sollte.
"Koch es, schäl es oder lass
es!"
Weiters sollte man mit dem Genuss von Eis, sei es als
Speiseeis oder auch in Form von Eiswürfel, sehr
vorsichtig sein. Man kann nie wissen, ob die Eiswürfel
in ihrem Getränk aus Trinkwasser oder aus normalem
Leitungswasser erzeugt wurden.
Dem Genuss von Trinkwasser aus den normalen
Wasserleitungen ist unbedingt abzuraten; Trinkwasser gibt
es überall in Flaschen zu kaufen, dieses ist
unbedenklich.
Auch bei Salaten und gewaschenem, nicht geschältem Obst
ist Vorsicht geboten. Weiters bei allen Mixgetränken und
Longdrinks, welche mit Milch zubereitet wurden oder
zerstossenes Eis beinhalten.
In der Dom. Rep. besteht das Gerücht, dass alle
Eiswürfel, welche ein Loch in der Mitte haben, von einer
seriösen Eisfirma mit Trinkwasser erzeugt werden, aber
Garantie gibt es keine. Ein Tip von mir: Täglich nach
dem Frühstück und nach jedem Essen ein Gläschen
dominikanischen Rum zur Vorbeugung. Sollten sie jedoch
trotzdem an Durchfall erkranken, so haben sie hoffentlich
Tierkohletabletten mit oder sie bestellen sich an der
Hotelbar einen "La Bomba".
Dies ist ein fürchterlich schmeckendes Mixgetränk aus
Rum, Zitronensaft, Kochsalz und einigen geheimen Zutaten.
Aber die Wirkung ist phänomenal.
Um Ohrenentzündungen vorzubeugen sollten sie, wenn sie
auch die Unterwasserwelt der Dom.Rep. erkunden möchten
(Schnorcheln ist ein regelrechtes Muss), unbedingt
wasserfeste Ohropax verwenden.
Da die Sonneneinstrahlung in der Dominikanischen Republik
mit der in unseren Breitengraden nicht zu vergleichen
ist, ist die Mitnahme von genügend Sonnenschutzmittel
mit einem hohen Sonnenschutzfaktor unbedingt anzuraten.
Man bekommt zwar die hier üblichen Sonnenschutzmittel
auch dort überall zu kaufen, aber der Preis ist meist
doppelt so hoch wie hier und man weiss nie, wie lange die
Sonnencreme dort schon in den Regalen steht. Ein
Ablaufdatum ist dann meist nicht mehr leserlich.
Für einen erholsamen Urlaub unverzichtbar sind auch jede
Art von Mückensprays und Mückenabwehrende Lotionen oder
Cremen. In den weitläufigen Hotelanlagen der gehobenen
Kategorie wird zwar meist alles niedergespritzt was so
kriecht und fliegt, aber sobald sie die Anlage verlassen,
sind sie ein gefundenes fressen und bei einem
Fahrrad-Ausflug werden sie zum "Essen auf
Rädern" für die kleinen Quälgeister. Im Norden
der Insel, gibt es ausserdem auch noch Sandflöhe, welche
auch beim Sonnenbad am Strand sehr unangenehm und
quälend sein können. Dagegen helfen ein paar Tropfen
Minzöl oder Chinaöl auf den Füssen. Aber VORSICHT,
nicht auf den Sonnenbrand einreiben.
Wenn sie diese Tips beachten, dann steht einem erholsamen
und unvergesslichen Urlaub sicher nichts mehr im Wege.
Was sie sonst noch unbedingt mitnehmen sollten:
Reisestecker, da die Steckdosen mit den bei uns üblichen
nicht übereinstimmen.
Verteilerstecker, mindestens 3-fach, da in den
Hotelzimmern mit Steckdosen meist gespart wird und es
ausserdem billiger kommt als mehrere Reisestecker zu
kaufen. So können sie ihre Elektrogeräte gleichzeitig
bedienen. (Gelsenstecker, Fön, Akkuladegerät für Video
u.a.m.)
Taschenlampe, bedenken sie, dass sie in einem 3. Welt-
Land sind und da kann schon des öfteren, meist am Abend,
das Licht ausgehen.
Taschenmesser, am Besten ein sog. "Schweizer
Messer" mit mehreren Funktionen.
Fotoapparat und/oder Video, und genügend Filmmaterial,
da dieses Vorort sehr teuer und meist uralt ist. Auch auf
Ersatzbatterien für ihren Fotoapparat sollten sie nicht
vergessen, da normalerweise nur die gängigsten Batterien
erhältlich sind.
Weiters sollten Schreibzeug, Nähzeug und
Sicherheitsnadeln nicht in ihrem Reisegepäck fehlen; man
weiss ja nie.
Auch die Mitnahme einer Schnorchelausrüstung wäre
anzuraten, da die Unterwasserwelt besonders im Süden der
Insel sowie auf der Halbinsel Samana und der Insel Saona
wunderschön und sehenswert ist. Zwar werden fast
überall derartige Ausrüstungen zum Verleih angeboten,
jedoch meist nur in geringer Anzahl, wodurch mit
Wartezeiten zu rechnen ist. Und wer möchte schon einen
Schnorchel in den Mund nehmen, den vorher bereits tausend
andere gelutscht haben oder eine Taucherbrille benützen,
deren Glas bereits mehrmals geklebt wurde. Ein Kauf einer
derartigen Ausrüstung Vorort ist nur selten möglich und
wenn doch, dann sehr kostspielig. Passende Flossen sind
so gut wie nirgends zu bekommen, da es in der Dom.
Republik keine Sportgeschäfte, wie wir sie kennen, gibt.
Ein Spanisch-Wörterbuch oder einen Translater sollten
sie, wenn vorhanden, ebenfalls in ihr Handgepäck
miteinbeziehen. Viele Einheimische werden sie zwar in
Englisch oder sogar Deutsch ansprechen, jedoch je besser
das Deutsch eines Dominikaners ist, umso höher sind
seine Preise und wenn sie versuchen mit ihm zu handeln,
so verlernt er sehr schnell die deutsche Sprache.
Auf keinen Fall vergessen sollten sie eine gute
Sonnenbrille, da die Sonneneinstrahlung, besonders am
Strand, durch die Reflektion des Wassers sehr erheblich
ist und zu Sehstörungen führen kann.
Sollte ihnen, beim Packen, der Koffer zu klein werden,
hier einige gute und platzsparende Ratschläge:
Sparen können sie bei der Bekleidung; Pullover, Jacken,
Regenschutz o.ä. benötigen sie kaum, da die
Temperaturen selbst in den Wintermonaten nie unter 20° C
sinken. Eine leichte Weste oder ein langärmeliges Hemd
ist vollkommen ausreichend.
T-Shirts, oder Polohemden sowie Strandbekleidung für die
Damen bekommen sie an jeder Strassenecke und mit etwas
Handeln, zu Bestpreisen.
Sollten sie in einem der zahlreichen "All
inklusiv" Hotels ihren Urlaub verbringen, so können
sie auch auf die Mitnahme von Bade- oder Strandtücher
verzichten. Diese gibt es in derartigen Hotels gratis
oder gegen Erlag einer geringen Kaution zur Verfügung
gestellt.
Zigaretten oder Zigarren bekommen sie selbst im Duty-Free
nicht günstiger als Vorort bei den zahlreichen
Verkaufsständen der Einheimischen, welche sich neben
jedem Hotelstrand befinden. Aber auch hierbei ist Handeln
angesagt und vom Kauf von Zigarren am Strand oder bei
Strassenverkäufern ist abzuraten, da es sich dabei meist
um gefälschte Produkte aus minderwertigem Tabak oder
Bananenblättern handelt.
Ausserdem beachten Sie bitte, dass
Ihr Reisepass noch mindestens bis 6 Monate nach Ihrer
Ausreis gültig sein muss!
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